Copyright: Technische Universität Braunschweig, Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik

Virtual Reality, Augmented Reality, Mixed Reality – dies sind nur einige der aktuellen Trends und Schlagwörter im Rahmen der Digitalisierung der Produktion und „Industrie 4.0“. Diese neuen Visualisierungs- und Interaktionsmöglichkeiten eröffnen großes Potenzial in vielen Anwendungsbereichen im Produktionsumfeld. Doch was steht hinter diesen Begriffen?

„Virtual Reality“ (VR) lässt den Benutzer in eine virtuelle, aber zugleich realistische Welt eintauchen, indem HMD (Head-Mounted Displays) verwendet werden. VR wird beispielsweise dann angewendet, wenn Produktionsstätten oder Produkte geplant werden und unterschiedliche Perspektiven eingenommen werden sollen. Die Sensorik erlaubt es nämlich, Lage und Bewegungen der Anwenderinnen und Anwender zu erfassen: Das Geplante wird virtuell realitätsnah erlebbar.

„Augmented Reality“ (AR) oder auch die „erweiterte Realität“ genannt, projiziert virtuelle Objekte oder Informationen in die reale Umgebung. Das Ziel ist es, die Realität mit digitalen Objekten und Informationen zu ergänzen. Dafür können neben z. B. AR-Brillen auch Smartphones oder Tablets genutzt werden. Eine Anwendungsmöglichkeit könnte die Bereitstellung von Informationen direkt am Arbeitsplatz sein, ohne dass physische und sperrige Bildschirme am Arbeitsplatz installiert werden müssen.

„Mixed Reality” (MR) steht für die Mischung der natürlichen Wahrnehmung eines Nutzers mit einer künstlichen, computererzeugten Wahrnehmung. Die Grenzen zwischen wirklichen und computergenerierten Elementen verwischen, reale und digitale Objekte koexistieren und interagieren in Echtzeit. Die dafür verwendeten speziellen MR-Brillen  ermöglichen den Anwenderinnen und Anwendern, die Umwelt wahrzunehmen und die digitalen Objekte perspektivisch korrekt darin zu platzieren. MR bietet somit höchste Immersion. Sie kann bspw. für planerische und/oder qualitätssichernde Aufgaben im Unternehmen angewendet werden. Neben den vielen Vorteilen und Potenzialen dieser Technologien, wie die Unterstützung der Mitarbeitenden am Arbeitsplatz oder das Anlernen von ungelernten Mitarbeitenden in einer sicheren Umgebung, gibt es auch Hürden, die es zu überwinden gilt. Ein der größten Hürden – insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen – sind die Kosten der Technologien und die Abschätzung, inwieweit und an welcher Stelle der Einsatz im eigenen Unternehmen sinnvoll ist.

Das Mittelstand-Digital Zentrum Hannover bietet Ihnen die Möglichkeit im Rahmen des Workshops „Unterwegs in virtuellen Welten – Einsatzmöglichkeiten von Augmented und Virtual Reality in der Produktion“ diese Technologien unverbindlich besser kennenzulernen, kostenlos auszuprobieren und gemeinsam mit unseren Expertinnen und Experten zu überlegen, an welcher Stelle oder ob generell diese Technologie für Ihr Unternehmen sinnvoll ist. Falls Sie sich für das Thema interessieren und den Einsatz dieser Technologien schon einmal überlegt haben, melden Sie sich noch jetzt hier an.

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