Smarte Finanzentscheidungen für die Wirtschaft mit Künstlicher Intelligenz
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Eine KI-gestützte Liquiditätsprognose deckt verborgene Zusammenhänge auf und ermöglicht präzise, abteilungsübergreifende Entscheidungen zur Stärkung der finanziellen Resilienz.

Kurz und kompakt – der Projektsteckbrief
Die Termath AG steht vor der Herausforderung, aus umfangreichen Daten finanzielle Chancen abzuleiten und darauf basierende Entscheidungen zu treffen. Diese werden aktuell aus ihrem ERP-System manuell in Excel überführt. Diese Daten umfassen Rechnungen, Aufwände, Bestellungen und Projektstatus, die von verschiedenen Fachbereichen geprüft werden. Der hohe Abstimmungsaufwand bindet erhebliche Ressourcen. Zudem basiert die Entscheidungsfindung auf Expertenwissen, das durch den demografischen Wandel zunehmend schwerer aufrechterhalten werden kann.
Wie kann eine Künstliche Intelligenz (KI) Entscheidungsprozesse vereinfachen und unterstützen – und ist das überhaupt möglich? Dies herauszufinden, ist das Ziel des Projekts mit der Termath AG. Dabei gilt es herauszufinden, ob mithilfe von KI eine Analyse der verfügbaren Daten (insbesondere auf Plausibilität und Anomalien) erfolgen kann, aus welchen das Unternehmen zukünftige Entscheidungen ableiten kann.
Im ersten Schritt erfolgt die Datenintegration und Aufbereitung. Es wird eine Möglichkeit zur Übertragung und Vorverarbeitung der bereitgestellten ERP-Daten definiert, um eine zuverlässige Datenbasis zu schaffen.
Daraufhin beginnt die Modellauswahl und -evaluation. Es gilt die Frage zu beantworten: Welches ist ein geeignetes Schlussfolgerungsmodell?
Des Weiteren folgt das Training eines ausgewählten KI-Modells, das in der Lage ist, relevante Muster und finanzielle Zusammenhänge zu erkennen und zu analysieren, um die Liquidität eines Unternehmens vorherzusagen. Dafür wird ein prototypisches Prognosemodel entwickelt, das auf Basis von Unternehmensdaten die Vorhersage zukünftiger Liquiditätsszenarien z. B. anhand eines Scores ermöglicht. Die Vorhersage erfolgt basierend auf historischen und aktuellen Daten des Unternehmens.
Ein KI-Ansatz kann Unternehmen dabei unterstützen, versteckte Verknüpfungen in den vorhandenen Daten zu entdecken und diese effektiv einzusetzen. Abschließend wird ein Konzept zur Darstellung des Einflusses von unterschiedlichen Parametern auf die Liquidität erstellt.
„Mit dem Projekt schaffen wir die Basis, unsere Daten effizienter zu organisieren und bei Bedarf schneller wiederzufinden. Das KI-Tool spart Zeit, reduziert Fehlerquellen und erleichtert die Suche nach relevanten Dokumenten – ein echter Gewinn für Prowind und viele andere Unternehmen.“
Tom Strating,
Prozessmanager Digitalisierung
Wussten Sie's?
Lange bevor KI unsere Welt eroberte, wurde 1966 der erste Chatbot entwickelt: ELIZA. Sie simulierte ein Gespräch mit einem Psychotherapeuten, indem sie Texteingaben analysierte und mit vordefinierten Mustern antwortete. Oft stellte sie Rückfragen oder wiederholte Teile der Eingabe – ein einfacher Trick, der dennoch viele Nutzer*innen glauben ließ, sie sprächen mit einer echten Person. Obwohl ELIZA keinerlei Verständnis für die Gespräche hatte, war sie ein Meilenstein in der Entwicklung von KI-gestützten Dialogsystemen.

Die Termath AG liefert maßgeschneiderte Lösungen im Bereich Kommunikationssysteme, Netzwerksysteme und Sicherheitssysteme sowie Service für Gewerbe-, Industrie- und Großkunden.
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